B e r i c h t e:

Kurzanalyse 01/2012 Erste Ergebnisse der integrierten Wohnungsnotfallberichterstattung Nordrhein-Westfalen

Die vorliegende Kurzanalyse stellt erste Ergebnisse der 2011 neu etablierten integrierten Wohnungsnotfallberichterstattung NRW vor. Die integrierte Wohnungsnotfallberichterstattung ist eine Weiterentwicklung der bis 2009 erhobenen Obdachlosenstatistik und bildet erstmals umfassend Umfang und Struktur der Wohnungsnotfälle in NRW ab. Im Rahmen der integrierten Wohnungsnotfallberichterstattung wurden neben den behördenrechtlich untergebrachten Wohnungslosen nun auch die bei freien Trägern der Wohnungslosenhilfe betreuten wohnungslosen Personen erfasst. Die nun erhobene Zahl wohnungsloser Personen liegt deutlich über der in den Vorjahren nur über die Obdachlosenstatistik erfassten Zahl der Wohnungslosen.http://www.mais.nrw.de/sozber/sozialberichterstattung_nrw/kurzanalysen/index.php

http://www.mais.nrw.de/sozber/sozialberichterstattung_nrw/kurzanalysen/index.php

Studie der Ruhr-Universität Bochum zum Thema „Wohnungslose mit Migrationshintergrund in NRW“

Diese Studie wurde von der Ruhr-Universität Bochum im Rahmen des Aktionsprogramms „Obdachlosigkeit verhindern – Weiterentwicklung der Hilfen in Wohnungsnotfällen“ im Auftrag des MAIS durchgeführt und wird in Kürze veröffentlicht werden. Es handelt sich hierbei um ein weitgehend unerforschtes Thema und die Untersuchung soll dabei behilflich sein Wissenslücken zu schließen. Über die Auswertung von Fallstudien konnten neue Informationen über Ursachen, Lebensbedingungen und – eingeschränkt - Anzahl der von Obdachlosigkeit betroffenen Migrantinnen und Migranten sowie über ihre Zugänge zu den Hilfesystemen der stationären und aufsuchenden Hilfe gewonnen werden. Anhand ausgewählter Beispiele wird die Funktionsfähigkeit der vorhandenen Einrichtungen und Angebote der Obdachlosenhilfe für Wohnungslose mit Migrationshintergrund kritisch beleuchtet.

Moderne Sozialplanung. Ein Handbuch für Kommunen.

Im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales NRW (MAIS) hat die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) ein praxisorientiertes Handbuch zum Thema Moderne Sozialplanung erarbeitet. Zielsetzung dieses Handbuches ist es, den Prozess der Sozialplanung mit seinen unterschiedlichen Facetten verständlich und transparent aufzuzeigen, Schnittstellen und Zusammenhänge zu anderen politischen Handlungsfeldern zu verdeutlichen sowie anhand von Praxisbeispielen Handlungsempfehlungen zu geben. Es soll eine praktische, alltagstaugliche Hilfe und Unterstützung für die Sozialplanerinnen und –planer vor Ort sein. Letztendlich soll den Kommunen und Kreisen mit dem Handbuch ein Instrument an die Hand gegeben werden, das zu einer Optimierung von Entscheidungsgrundlagen und Steuerungsmöglichkeiten beiträgt. Eine Druckversion erscheint in Kürze.

http://www.mais.nrw.de/04_Soziales/4_Soziales_Netz/sozialbericht/index.php

Landesgesundheitsbericht NRW 2011

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat den "Landesgesundheitsbericht NRW 2011" veröffentlicht. Er ist die Basispublikation der Gesundheitsberichterstattung des LZG.NRW und enthält kurz gefasste Informationen zur gesundheitlichen Lage der Bevölkerung sowie zu ausgewählten Bereichen der Prävention und gesundheitlichen Versorgung. Insgesamt werden 42 Themen behandelt, darunter erstmals das Thema "Multimorbidität", mit dem insbesondere eine aktuelle Diskussion über die Versorgung chronisch Kranker im höheren Alter angesprochen wird.

http://www.lzg.gc.nrw.de/_media/pdf/gesundheitberichtedaten/landesgesundheitsberichte/Landesgesundheitsbericht_NRW_2011.pdf

SchuldnerAtlas Deutschland 2011 

Der SchuldnerAtlas, herausgegeben von der Creditreform, untersucht wie sich die Überschuldung von Verbrauchern innerhalb Deutschlands kleinräumig verteilt und entwickelt. Die Ergebnisse für 2011 zeigen, dass sich die Zahl der überschuldeten Personen gegenüber dem Vorjahr etwas verringert hat. Positiv auf die Verschuldungssituation der Verbraucher in Deutschland hat sich die gute Konjunktur- und Arbeitsmarktentwicklung der letzten zwölf Monate ausgewirkt. In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der überschuldeten Personen um 11.000 auf 1,59 Millionen zurückgegangen. Als Schwerpunkt wird im SchuldnerAtlas das Thema "Junge Überschuldung und Finanzkompetenz" betrachtet. http://www.creditreform.de/Deutsch/Creditreform/Presse/Archiv/SchuldnerAtlas_Deutschland/2011/Analyse_SchuldnerAtlas_Deutschland_2011.pdf

http://www.creditreform.de/Deutsch/Creditreform/Presse/Archiv/SchuldnerAtlas_Deutschland/2011/Analyse_SchuldnerAtlas_Deutschland_2011.pdf

Eine soziale Spaltung der Städte droht! Anforderungen an eine sozialraumsensible Landespolitik

Die aktuelle Ausgabe Standpunkt (3/2012), herausgegeben von der Friedrich-Ebert-Stiftung, beleuchtet das Thema soziale Segregation: Die Lebenschancen von Menschen werden nicht nur über Einkommen und Bildung nachhaltig bestimmt, sondern auch über die soziale Struktur ihres Wohnviertels. In den Städten sind die zunehmende soziale Spreizung, die Armutsgefährdung immer größerer Bevölkerungsschichten sowie kulturelle, ethnische oder soziale Abgrenzung ein wachsendes Problem. Gepaart mit der offensichtlichen Überforderung der Bildungspolitik und Kürzungen im Sozialbereich verschärft sich die Situation in vielen Quartieren unübersehbar.

library.fes.de/pdf-files/bueros/hessen/08942-20120302.pdf

T e r m i n e:

am 16. November in Düsseldorf findet die Veranstaltungsreihe „Innovative Ansätze in der kommunalen Sozialberichterstattung/Sozialplanung“ ihre Fortsetzung

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung folgen im kommenden Newsletter.

Neue Sozialberichte:

- aus Kempen der „Sozialbericht Stadt Kempen 2010“

http://www.mais.nrw.de/sozber/sozialberichte_anderer_institutionen/national/kommunen/index.php?GEM=Kempen&SPLIT=144#detail

- aus Bayern der Sozialbericht „Soziale Lage in Bayern 2011“

http://www.mais.nrw.de/sozber/sozialberichte_anderer_institutionen/national/laender/index.php?GEM=Bayern&SPLIT=146#detail

- aus Berlin und Brandenburg der „Regionale Sozialbericht Berlin und Brandenburg“

http://www.mais.nrw.de/sozber/sozialberichte_anderer_institutionen/national/laender/index.php?GEM=Berlin&SPLIT=148#detail

- von der Arbeitnehmerkammer Bremen der „Bericht zur sozialen Lage 2011. Schwerpunkt: Armut von Frauen in Bremen“

http://www.mais.nrw.de/sozber/sozialberichte_anderer_institutionen/national/verbaende/index.php?GEM=Arbeitnehmerkammer%20Bremen&SPLIT=145#detail

- vom Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband der „Bericht zur regionalen Armutsentwicklung in Deutschland 2011“

http://www.mais.nrw.de/sozber/sozialberichte_anderer_institutionen/national/verbaende/index.php?GEM=Deutscher%20Parit%C3%A4tischer%20Wohlfahrtsverband&SPLIT=147#detail

- vom Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband der Bericht „Arme Kinder – arme Eltern. Zahlen, Daten, Fakten“

http://www.mais.nrw.de/sozber/sozialberichte_anderer_institutionen/national/verbaende/index.php?GEM=Deutscher%20Parit%C3%A4tischer%20Wohlfahrtsverband&SPLIT=147#detail