Die EU ist in Gefahr: Priorität für Solidarität und eine integrative Strategie Europa 2020

1)     Vorrang für Solidarität und ein Europa mit einer Geschwindigkeit

2)     Verteidigung einer sozialen und demokratischen EU

3)     Europa 2020 als übergreifende Strategie

4)     Bekämpfung der sozialen Auswirkungen der Krise und der zunehmenden Armut, Ungleichheit und sozialen Ausgrenzung durch konkrete Maßnahmen, die auf der integrierten aktiven Eingliederung, sozialen Investitionen und einem New Deal beruhen und multidimensionale Lösungen für alle Gruppen fördern

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EAPN Analyse der Nationalen Reformprogramme 2011, Strategie Europe 2020

Zusammenfassung der Schlüsselbotschaften und Empfehlungen

2011 ist das erste Anwendungsjahr der neuen Strategie Europa 2020, die integratives, intelligentes und nachhaltiges Wachstum bringen soll. Zum ersten Mal wurde ein europäisches Ziel zur Bekämpfung der Armut gesetzt, das zusammen mit den anderen sozialen Zielen zu Beschäftigung, Bildung und Weiterbildung einen ausgewogenen wirtschaftlichen und sozialen Ansatz sicherstellen soll. Die Strategie wird über das Europäische Semester und auf nationaler Ebene über die Nationalen Reformprogramme (NRP) umgesetzt. Diese Entwicklungen finden jedoch vor dem Hintergrund einer sich verschärfenden Krise statt, bei der die europäischen Regierungen für die Rettung des Euro kämpfen und im Rahmen des neuen Economic Governance-Paketes schnelle Defizitreduzierungen durch soziale Einschnitte durchführen. Welche Chance hat ein solcher Ansatz, die Verpflichtungen zur Bekämpfung der Armut umzusetzen und den sozialen Zusammenhalt zu fördern?

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Sparmaßnahmen funktionieren nicht - Nötig ist ein Pakt für soziale Investitionen

Die Delegierten der 23. EAPN-Generalversammlung (7.-9. Juni in Oslo, Norwegen) schließen sich mit von Armut betroffenen Menschen zusammen, um die EU-Institutionen eine "rote Karte" zu zeigen, da sie in der Hektik, die Märkte zu beschwichtigen, die Menschen im Stich lassen, darunter die verletzlichsten. Die gemeinsam im Europäischen Rat handelnden Mitgliedstaaten verfolgen einen Absatz, der Sparmaßnahmen Priorität einräumt, wodurch "die Armen" den Preis für eine Krise bezahlen, die sie nicht verursacht haben und ein integrativer Aufschwung untergraben wird. Die Delegierten der Generalversammlung forderten die Entscheidungsträger in der EU auf, nicht den Märkten, sondern den Menschen und dem Planeten Priorität einzuräumen und sich auf einen Pakt für soziale Investitionen zu einigen, um das Vertrauen der Menschen wiederherzustellen und um eine positive Vision und einen Fahrplan für die künftige europäische Zusammenarbeit festzulegen.

Abschlusserklärung als PDF

EU-Year 2010: Building a Europe for All

On 10-12 June, EAPN held its 21st General Assembly in Limassol, Cyprus. At this General Assembly, the Network welcomed EAPN Estonia into its membership. This General Assembly took place at the mid point of the European Year for Combating Poverty and Social Exclusion and a week before the crucial European Council to decide on the poverty reduction target in the Europe 2020 Strategy. The General Assembly was also the occasion to mark the 20th anniversary of EAPN.
At this General Assembly, EAPN held a conference on the situation of poverty and exclusion amongst migrants in the European Union. Cyprus, as one of the frontline EU Member States receiving migrants who take huge personal risks to try to seek out a better life, was considered as a very suitable place to inspire EAPN’s discussions on this theme.

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