Die nak Nationale Armutskonferenz ist Mitglied im Europäischen Armutsnetzwerk EAPN

Die Nationale Armutskonferenz (nak) ist im Herbst 1991 als deutsche Sektion des Europäischen Armutsnetzwerks (European AntiPoverty Network-EAPN) gegründet worden. Ihr Ziel ist, Bedürftigkeit in Deutschland zu minimieren.
Nach dem Motto „Armut ist falsch verteilter Reichtum“ unterstützt die nak Betroffene bundesweit.
Mit unverrückbaren Forderungen wie gerechte Wohlstandsverteilung, Bildungsgerechtigkeit, Mindestlohn, Gleichberechtigung und Gesundheitsvorsorge will sie zu einer sozialen Politik beitragen.

14.12.2012 „Die im Schatten sieht man nicht“ – Der 4. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung

Gemeinsamer Workshop des Arbeitskreises Frankfurter Armutsforscher
und der Nationalen Armutskonferenz

 

Wann: Dienstag, 18. Dezember 2012, 10.30 bis 17 Uhr

Wo: AWO-Bundesverband, Blücherstraße 62/63, 10961 Berlin

! Medienvertreter sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen !

Voraussichtlich am kommenden Mittwoch, 19. Dezember, wird das Bundeskabinett in seiner Sitzung den 4. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung (ARB) besprechen und beschließen.

Einen Tag zuvor werden wir als Nationale Armutskonferenz (nak) dieses Konvolut mit den führenden Wissenschaftlern vom Arbeitskreis der Frankfurter Armutsforscher interpretieren, bewerten und dabei mögliche Leerstellen in der staatlichen Darstellung aufzeigen. Von Armut Betroffene, Bundestagsabgeordnete und eine der AutorInnen des ARB haben Ihr Kommen ebenfalls zugesagt. Unser Ziel ist es, Theorie und Praxis zum Thema Armut zusammenzuführen, um sowohl schnelle als auch nachhaltig wirkende Maßnahmen gegen Armut zu formulieren.

„Wirken Armuts- und Reichtumsberichte?“, „Alter und Altersarmut: Ansprüche des Berichts eingelöst?“, „Armut und Gesundheit: Der Bericht im Faktencheck“ und „Armutsproduktion in einer reichen Wirtschaft: Was der Bericht verschweigt“ zählen zu den Aspekten, die wir erläutern wollen (das ausführliche Programm finden Sie im Anhang).

Anhang

Dokumentationen:

Beitrag Prof. Dr. med. Gerhard Trabert, Verein Armut und Gesundheit in Deutschland e.V., Hochschule RheinMain Wiesbaden
Beitrag Irene Becker
Beitrag Dr. Markus M. Grabka (SOEP/DIW Berlin)
Beitrag Prof. Dr. Walter Hanesch Hochschule Darmstadt
Beitrag Dr. Rudolf Martens Paritätische Forschungsstelle / Berlin
Schattenbericht der Nationalen Armutskonferenz

 

Reichtumsuhr